Samstag, 31. Oktober 2009

Reformationstag

Während Frau Zeitspieler den Reformationstag feiert, feiere ich Halloween. Obwohl es eigentlich nur der „Allhallows Eve“ ist: der Vorabend von Allerheiligen. Der 31. Oktober 1517 war hingegen der Tag, an dem Luther seine 95 Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche nagelte.

Und der Notfalltipp für alle, die vergessen haben Luther-Bonbons zu kaufen: Mandarinen und Edding.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Die Monde des Saturn

Der Saturn hat 60 Monde. Etwas mehr Stoffquadrate habe ich vernäht: 76 Stück. Das Top nähert sich dem Ende. Der Saturn ist zurzeit der Liebling aller Weltallfans: Letzten Monat hat man mit dem Spitzer-Weltraumteleskop einen riesigen Ring entdeckt, der weit außerhalb des Ringsystems des Planeten liegt. Den Artikel nachlesen und eine tolle Aufnahme ansehen kann man hier (klick).

Dienstag, 27. Oktober 2009

Erwin: Pustekugel

Eine ganz späte Pusteblume habe ich bei einem Spaziergang entdeckt! Mitten auf der Wiese - ganz alleine. Eigentlich wollte ich sie wegpusten. Aber dann hatte ich Mitleid. Sie sah einfach zu perfekt aus! So habe ich sie einfach noch eine Weile angeschaut. Interessant, dass es dieses Wiesenkraut eigentlich nur auf der Nordhalbkugel unserer Erde gibt. Ob ich wohl von der Nord- oder Südhalbkugel stamme?

Sonntag, 25. Oktober 2009

Raketenstreifen

Das Geschenk wächst und gedeiht. Ich bin begeistert, wie toll die unterschiedlichen Stoffe farblich zusammenpassen. Nun sind die einzelnen Streifen für das Top schon fertig! Ist ja klar, was das gibt, oder?

Freitag, 23. Oktober 2009

Erwin: Nickende Disteln am Wegesrand

Bei einem Spaziergang sah ich die Nickenden Disteln schon von weitem leuchten. Wie schade, dass diese Pflanze in verschiedenen Bundesländern als gefährdere Art gilt. Diese bezaubernde Pflanze aus der Familie der Korbblütler war übrigens Blume des Jahres 2008. Ganz schön berühmt, diese Blume!

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Farbenfrohe Stoffe

Eine herrliche, farbenfrohe Bestellung von Regenbogen-Design auf Dawanda. Der Herzchenstoff ist für ein Weihnachtsgeschenk für die dreijährige Lieblingsnichte. ("Ich mag Herzchen.") Was aus den grünen Stoffen wird, weiß ich noch nicht genau. Fest steht, grün hat mir noch gefehlt. Der Mond-und-Sterne-Stoff wird für das Raketenprojekt gebraucht. Das macht übrigens schon Fortschritte. Die guten Raktetenstoffe wurden nämlich schon angeschnitten. Vielleicht erahnt man schon, was es werden soll?

Dienstag, 20. Oktober 2009

Krallen zeigen!

Wie der bekannte Outdoorkonzern mit dem Pfotenabdruck auf Dawanda-Hobbybastlerinnen losgeht, ist hier nachzulesen:
Spiegel Online
Taz
Netzpolitik
Werbeblogger
Advertising Age

Ein Blog, der das ganze Thema großartig und umfassend recherchiert ist die Waschküche.
1716 Beiträge zu diesem Thema gibt es momentan im Dawanda-Forum.
Besonders ist die Aktion einiger Dawanda-Verkäuferinnen: Sie spenden den Erlös ihrer Artikel den Betroffenen. Hier eine Liste der teilnehmenden Shops (klick!).

Ein gewaltiger Aufruhr geht durch das Internet, und das nicht nur in Deutschland. Da hilft nur eins: Krallen zeigen und weiter sagen!

Samstag, 17. Oktober 2009

Von Matrönuschka und ihren Kindern

Das erste Kinderbuch von Dimiter Inkiow ist "Die Puppe, die ein Baby haben wollte" aus dem Jahre 1974. Später war er als Kinderbuchautor mit „Meine Schwester Klara“ sehr erfolgreich.

Entdeckt habe ich das Buch in einem Trödelladen. Die Illustrationen sind von Traudel und Walter Reiner und sind wirklich traumhaft schön. Die Farben bewegen sich in den Bereichen braun, grün, orange und rot. Hier eine kleine Nacherzählung der Geschichte, die erklärt, warum die Püppchen in den Püppchen stecken.

Im alten Russland lebte ein Puppenmeister, der Puppen aus Holz machte. Sie waren ein bisschen frech. Ein bisschen dick. Ein bisschen lustig. Er suchte für seine Puppen altes, festes Holz aus den Wurzeln von hundertjährigen Bäumen.

Aus einem besonders schönen Stückchen Holz schnitze er seine schönste Puppe. Sie war so schön, dass er sie nicht verkaufen wollte. Er stellte sie neben sein Bett. Jeden Morgen fragte er sie: "Nun, liebe Puppe Matrönuschka, wie geht es dir?" Er hatte sie Matrönuschka genannt. Weil das ein bisschen wie Mütterchen klingt.

Die Puppe lächelte immer still vor sich hin - bis sie eines Morgens auf dieses Frage mit leiser Stimme antwortete. „Mir geht es nicht gut. Ich möchte ein Baby haben!“ Der Meister starrte die Puppe mit offenem Mund an. „Ich habe gestern zu viel Wodka getrunken!“, dachte er sich. Aber am nächsten Morgen antwortete die Puppe genau das gleiche.

Nun gab es keinen Zweifel mehr. Die Holzpuppe konnte sprechen. „Ich wünsche mir eine Tochter.“ Der Meister überlegte. Er hatte noch nie ein Baby für eine Puppe geschnitzt. „Gut. Ich versuche es. Du sollst eine Tochter haben.“

Am Abend war die kleinere Puppe fertig. Sie sah genauso aus wie Matrönuschka. „Na, wie gefällt dir dein Baby? Ich nenne sie Rönuschka. Ich nehme von deinem Namen nur die erste Silbe weg. Bist du zufrieden?“ „Ja, Meister. Mein Baby muss aber auch in meinem Bauch sein.“ Aber die Tochter Rönuschka war nicht glücklich. „Mir fehlt ein Baby“, sagte die kleine Puppe. „Aber war wird deine Mutter dazu sagen?“ Was sollte der Puppenmeister tun? Ein Baby für ein Baby einer Puppe hatte er noch nie gemacht.

Sie wünschte sich auch eine Tochter. Er nannte sie Nuschka, als sie fertig war. Doch als Nuschka im Bauch von Rönuschka war, war sie nicht zufrieden. „Ich möchte auch ein Baby haben. Warum habe ich kein Baby in meinem Bauch?“

Was sollte der Meister tun? Er machte ein ganz kleines Baby. Es sah genauso aus wie seine Mutter Nuschka, seine Großmutter Rönuschka und seine Urgroßmutter Matrönuschka.

Dann aber nahm der Meister einen Pinsel und malte dem kleinen Baby einen großen Schnurrbart. „Du bist Nuschkas Sohn. Und weil nur noch zwei Buchstaben übrig sind, heißt du Ka.“
Dann höhlte er auch Nuschka aus. Er steckte ihren Sohn Ka hinein. Er steckte Nuschka in Rönuschka. Dann Rönuschka in Matrönuschka.

Jetzt schraubte er Matrönuschka zusammen und lachte zufrieden. So leben alle Puppen bis heute noch glücklich und zufrieden.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Erwin: Rübenzeit!

Herbstzeit ist Rübenzeit! Heute habe ich mir eine erntefrische Steckrübe vom Einkaufen mitgebracht. Nach altbewährtem Rezept gibt es in den nächsten Tagen Steckrübenfladen. Die esse ich fast so gern wie Sardellen. Das mag daran liegen, dass man sie auch schwedische Rübe nennt. Insgeheim glaube ich, dass ich aus Schweden stamme. Da würde ich gern mal hinreisen!

Dienstag, 13. Oktober 2009

Raketenstoff

Echter Jungs-Stoff von "Glücksstoffe" und Frau Tulpe. Das Projekt beginne ich schon bald- denn es soll ein Geburtstagsgeschenk werden.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Erwin: Aufregung im Maisfeld

Unter Einsatz ihres guten Rufes hat mich Frau Zeitspieler mit auf ein Maisfeld genommen. Gerade als sie mich fotografiert hatte, kam ein sichtlich erboster Bauer mit seinem Schlepper um die Ecke und beschuldigte Herrn und Frau Zeitspieler des Maisdiebstahls. Zum Glück hatte Frau Zeitspieler noch den Fotoapparat um den Hals. Ich hatte mich indessen schnell wieder in ihre Tasche verkrümelt. Wer weiß! Der hätte mich wahrscheinlich für einen westlichen Maiswurzelbohrer, einen Maiszünsler oder einen anderen Schädling gehalten...

Freitag, 9. Oktober 2009

Apfelkiste

Ich muss gestehen, ich gehöre zu den Menschen, die oftmals ohne Tasche oder Korb einkaufen gehen. Und da ich meist mehr mitnehme, als in meine zwei Hände passt (und ich dummerweise irgendwie das Auto noch aufschließen muss) schnappe ich mir manchmal beim Reingehen einen Karton.
Dieser hier ist wohl mit Abstand der allerschönste Notkarton aller Zeiten. Ich konnte es nicht übers Herz bringen, ihn nach dem Einkaufen der Papiertonne zu übergeben. Das erschien mir herzlos.
Eine Lösung war schnell gefunden: Er ist nun meine Altpapierbox in der Küche. Und ich freue mich jedesmal, wenn ich die gelesene Tageszeitung reinschmeiße!

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Erwin: Höhlenforschung

An welch wundersame Orte mich Frau Zeitspieler führt…. Hinunter in tiefe, dunkle Höhlen. Von der Temperatur her habe ich mich in den Höhlen sehr wohl gefühlt. Allerdings war es doch recht dunkel. Ich glaube nicht, dass Pinguine von Natur aus Höhlenbewohner sind. Aber ein bisschen Höhlenforschung kann nicht schaden! Erst recht, wenn es so bestaunenswerte Tropfsteine gibt, wie in der Schertelshöhle.
Tropfsteine wachsen nur wenige Millimeter in 100 Jahren. Wie schnell wohl Pinguine wachsen?

Sonntag, 4. Oktober 2009

Shabby Herbstfenster

Der letzte Flohmarkt in diesem Jahr. Und fette Beute! Zwei von diesen schönen alten Holzfenstern habe ich ergattert. Zum echten Schlechtwetterpreis von 15 Euro. Eins habe ich gleich geschrubbt und in den Flur gehängt. Natürlich habe ich es auch gleich herbstlich dekoriert.

Selbstverständlich findet auch eine herbstliche Filzsonne ihren Platz im alten Fenster.

Samstag, 3. Oktober 2009

Neue Stoffe von Frau Tulpe

Es ist immer eine große Freude, wenn Frau Tulpe ein Päckchen schickt. Vor einigen Tagen kam wieder eins und diese schönen Stoffe waren drin. Der rote Westfalenstoff ist eine Kindheitserinnerung... den musste ich einfach mitbestellen. Rotkäppchen ist für den Vorrat. Und es war nur eine Frage der Zeit, bis ich mir den Stoff mit den Dalapferden und Matroschkas bestelle.
Wie gut, dass heute schlechtes Wetter ist. Da setz ich mich gleich an die Nähmaschine.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Erwin: Drei Gewinner

Beinahe den ganzen September war ich auf der Reise durch die Blogs anderer kreativer Menschen. Eigentlich bin ich nicht die beste Wahl für die Glücksfee zum Loseziehen. Da die ganzen Bloggerinnen sehr nette Gastgeber waren und mir tolle Freizeitaktivitäten geboten haben, könnte man mir Befangenheit unterstellen. Deswegen habe ich mit beim Ziehen auch große Mühe gegeben, nicht in die Zettelchen von Frau Zeitspieler zu linsen.

Ich schrecke selbst vor waghalsiger Akrobatik nicht zurück. Den ersten Zettel habe ich sogar kopfüber gezogen - denn verkehrtherum kann ich gar nicht lesen.Den zweiten Zettel habe ich von ganz unten einfach blitzschnell rausgezogen.

Und als drittes Los habe ich das mit dem schönsten Knick ausgewählt.
Und die Gewinnerin des dritten Preises ist:

Kerstin von "Mit Nadel und Faden". Herzlichen Glückwunsch zu den Dalarnapferd-Geschenkanhängern!
Der zweite Preis geht an....

...Barbara von Alpenschick und Filztraum! Herzlichen Glückwunsch zu den handgemachten Fliegenpilzen.

Und schließlich der erste Platz...


...geht an Beate von Seaside-Cottage! Viel Spaß mit der kleinen Märchen-Filzsonne von Frau Zeitspieler. (Ich soll von ihr ausrichten, dass sie gerne Eure Adressen per Email geschickt bekommen würde.)

Ich möchte mich natürlich bei allen Gastgeberinnen für die tollen Erlebnisse bedanken! In den letzten Wochen sind mir wahrhafte Horizonterweiterungen widerfahren! Für alle die so sehr enttäuscht sind, dass sie nicht unter den Gewinnerinnen sind: Die Märchenfilzsonnen gibt es auch in Frau Zeitspielers Lädchen. Die sind sogar eine Nummer größer!
Es grüßt herzlich: Erwin.

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