
Da habe ich ja ein seltsames Nest auf dem Küchentisch gefunden! Lauter braune Zwiebelschaleneier... Was da wohl raus schlüpft? Ich passe jedenfalls gut auf die Eier auf und brüte vorsichtshalber ein wenig.

Es waren einmal drei alte Schubladen. Einst wohnten sie in einem Lebensmittelgeschäft, in einem kleinen Dörfchen. Lange Zeit beherbergten sie Rosinen, Nudeln und Linsen zu kleinen Preisen. Sie sahen die Menschen täglich einkaufen, miteinander reden und lachen. Bis sie eines Tages nicht mehr gefüllt wurden. Sie blieben leer und die Tage wurden lang, ohne das Leben im Laden. So verstaubten sie über die Jahre und kleine Spinnen machten es sich in ihnen gemütlich.
Es kam der Tag, da wurden die drei Schubladen aus ihrem guten Gefährten, dem alten Schrank herausgezogen. Menschen trugen sie unsanft fort und so sahen zum zweiten Mal in ihrem Leben den blauen Himmel. Nun standen sie am Straßenrand. Sie fühlten sich einsam, allein und verlassen, obwohl sie von zahlreichen anderen Möbeln umgeben waren.
Plötzlich hörten sie ein vertrautes Geräusch. Einen Moment fühlten sie sich in die Vergangenheit zurückversetzt! Es klang wie das Knattern des Lasters, den der Großhändler damals in den 70er Jahren fuhr, wenn er neue Linsen und Erbsen zum Lädchen brachte. Die Schubladen schauten genauer hin. Natürlich war es nicht der Großhändler von damals. Es war zwar auch ein alter Laster, aber es war ein orangefarbener Kipper mit einer großen Ladefläche. Menschen stiegen aus und luden einen alten Tisch und einen Schemel auf. Die Schubladen waren erleichtert, denn sie durften auch mit. Nun stehen sie glücklich und erwartungsvoll in Frau Zeitspielers Keller und warten auf ihren neuen Anstrich.

Ich wünsche allen einen guten Start in die Woche!

Was hat sich das Hause Zeitspieler denn da ausgedacht? Ein Geschenk.
Ein paar kurze Momente des Sonnenscheins gab es heute schon. Das habe ich gleich genutzt und die schneefreie Umgebung erkundet. Dabei habe ich ein paar Schneeglöckchen getroffen, die ihre Köpfe in die Sonne streckten. Es war zwar nicht so eine große Schneeglöckchenversammlung wie letztes Jahr, aber dennoch waren sie schön anzusehen. Ich wollte meinen Pinguinkopf auch ein wenig sonnen - daher habe ich meine Mütze zu Hause gelassen.

Gerade von der Arbeit gekommen, brauchte ich erst einmal einen Kaffee. Noch vor dem ersten Schluck klingelte der Briefträger.
Nach kurzer Erklärung und meiner Unterschrift freute ich mich schon sehr darauf, endlich auszupacken. Nanu, was ist denn da drin?
Juhuu! Die bestellten Green Gate Teller…
Und zwei wundervolle Topfuntersetzer von Madame Stoltz.
Das Seidenpapier gut aufheben – das kann man noch mal nehmen..
Teller abwaschen und gleich einweihen! Mit Schoko-Kokos-Muffins. Hmmm….
Hilft aber alles nichts, ich muss ein wenig üben.
Auch der Winterschlaf meiner Osterdeko ist vorbei. Die habe ich heute aus der Kiste gepackt.
So, nun ruft die Küche!

Die Vordersteite ist aus grüngemustertem Stoff, die Rückseite aus groben, grauen Leinenstoff. Vorne haben ich einige der kleinen Spitzenreste aus meinem Fund aufgenäht.


So ein strahlend blauer Himmel - da habe ich sogar einen Spaziergang ohne Mütze gewagt. Die Sonne täuscht, denn eigentlich war es recht frisch. Meine Mütze hätte mir also nicht geschadet. Gut, dass ich zumindest meinen Schal noch anhatte. Trotz Eiswind war es ein lohnender Spaziergang, denn die Frühlingssonne hat die sanften Hügel in ein wundervolles Licht getaucht.


Copyright © 2009 Mara Zeitspieler, Powered by Blogger
CSS designed by Mohd Huzairy from MentariWorks
Blogger Templates created by Deluxe Templates